Forum Austritt Österreichs aus der Europäischen Union Aus EU Der Austritt Österreichs aus der Europäischen Union
Start Wer sind wir?  EU-Austritt warum? Parteiprogramm Was können Sie tun?  Termine Infos News So erreichen sie uns Bürgerinitiative
Der Engel aus Wiener Neustadt

Donnerstag, am 8. Jänner 2015, Karl Halmann, Wiener Neustadt.


Die Familie hat sich heute, Donnerstag, sehr gefreut, dass es doch noch geklappt hat. Es war ihr ausdrücklicher Wunsch dies der Öffentlichkeit in Wiener Neustadt bekannt zu geben! Bei Rückfragen können sie die Familie Ofner/Bernecker unter 0680 - 40 633 78 gerne kontaktieren.


Delogierung drohte

Es ist traurig, was die Politik sich hier in Wiener Neustadt leistet. Die Gemeinderatswahlen am 25. Jänner 2015 stehen auch hier vor der Tür. Die Familie Ofner in Wiener Neustadt hätte dringend Hilfe von der Politik gebraucht. Denn sie sollten am 14. Jänner 2015 aus der Wohnung im Ortsteil Kriegsspital delogiert werden. Ich habe alle Hebel in Bewegung gesetzt und alle Gemeinderäte, Stadträte, Vizebürgermeister, ÖVP-Bürgermeisterkandidat Klaus Schneeberger und SPÖ-Bürgermeister Bernhard Müller angeschrieben bzw. kontaktiert. Ich hoffte auf eine gemeinsame Lösung mit der Politik.

SPÖ-Vizebürgermeister Trofer hat Hilfe zugesagt. Auch Gemeinderätin Dr. Evamaria Sluka-Grabner von Liste Soziales Wiener Neustadt sagte ebenfalls Hilfe zu. Bisher wurden nur von ihrer Angestellten die Unterlagen kopiert. Sonst nichts. Nicht einmal ein Gespäch gab es. Frau Stadtrat Sitz rief mich an und versprach zu helfen. Sie sagte mir, dass dieser Fall bekannt sei und an einer Lösung gearbeitet werde.

Seit knapp einen Monat arbeitete ich mit der betroffenen Familie an der Abwendung der Delogierung. Zuerst hat es vom Amt noch geheißen, wenn ein Teil der Schulden eingezahlt wird, dann kann geholfen werden. Das war kurz vor Weihnachten 2014. Wieder ein kleiner Hoffnungsschimmer der Betroffenen. Anschließend schenkte ich der Familie den fehlenden Betrag für die Zahlung einer Mietrate und der offenen Stromrechnung. Um der Familie die Chance zu geben die Wohnung nicht zu verlieren.

Aber nach Weihnachten war dann alles ganz anders. Am Wohnungsamt zeigte die Familie die Bestätigung der Einzahlungen her. Nach den Aussagen der Familie wurden sie nur verspottet und abgewiesen. Sie waren sehr enttäuscht und traurig.

Vorigen Freitag wieder ein Lichtstrahl am Himmel im neuen Jahr. Da tauchte Gemeinderat Herr Wolfgang Haberler (Liste WIR Aktiv) bei der Familie auf. Er versprach der Familie, dass bis Mittwoch dieser Woche alles geregelt sein wird und ihr geholfen wird. Es kam ein Fotograf von der NÖN-Zeitung Wiener Neustadt, nahm den Bericht auf und fotografierte für die Zeitung. Tatsächlich der Bericht erschien bereits am Montag in der NÖN-Ausgabe. Alle glaubten an das Gute und dass der Spuk vorbei sei.

Diese Woche am Mittwoch überschlugen sich die Ereignisse. Die Familie erfuhr von Herrn Haberler persönlich, dass sie raus aus der Wohnung (Delogierung) muss. Geht man so mit betroffen Menschen um?

Auch ich mußte in den Medien lesen, mit welchem Aufwand die zwei größten Gruppierungen der Stadt Wiener Neustadt im Stadttheater die SPÖ und die ÖVP im Sparkassensaal Wahlwerbung betreiben. Herr Bürgermeister Berhard Müller, Sie geben sich hilfsbereit und sozial. Ich habe mit Ihnen Kontakt aufgenommen. Aber Sie haben es nicht der Mühe wert gefunden, mich zurückzurufen. Ich muss der SPÖ für ihre unmenschliche Politik die rote Karte zeigen! Auch ÖVP-Bürgermeisterkandidat Klaus Schneeberger ließ sich überschwenglich im Sparkassensaal feiern.

Dabei wäre es gerade jetzt vor der Wahl ein Leichtes gewesen mit etwas Herz zu agieren und der Familie mit etwas finanzieller Zuwendung die Sorgen zu nehmen. Mir kam es so vor, dass man alles nur hinauszögern wollte. Denn nach der Wahl ist sowieso nicht mit wirklicher Hilfe zu rechnen.

Herr Bürgermeister Müller sieht so die soziale Politik in Wiener Neustadt aus? Da werden die Betroffenen nur vertröstet und im Unklaren gelassen. Und wie sollen dann die Menschen aus dieser Schulden-Spirale heraus kommen? Ein Bürgermeister sollte Vorbild sein und für seine Bürger ein offenes Ohr haben.

Ám Ende haben wir doch noch das Unmögliche geschafft. Eine gemeinsame Lösung zwischen Familie und meiner Person schaffte das Wunder. Ich habe der Familie noch einen beträchtlichen Fehlbetrag beigesteuert. So konnte heute die gesamte Schuldsumme zur Einzahlung gebracht werden. Die Delogierung ist „Gott sei Dank“ vom Tisch. Die Familie Ofner kann aufatmen und einen Neubeginn wagen. Mit dem festen Willen zu helfen kann alles gelingen (Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe)! Warum haben die zuständigen Politiker/innen und Amtspersonen der Sozialhauptstadt Wiener Neustadt versagt und dies nicht geschafft?

Gut, dass es bald die GR-Wahl gibt! Meiner Meinung nach werden die Wähler von Wiener Neustadt auf “diese Art der Sozial-Politik” sicher ihre Antwort geben.


Wahltag ist Zahltag!


Mit freundlichen Grüßen

Karl Halmann, Obmann

und Gemeinderatskandidat

AUSEU
Fischauer Gasse 171
2700 Wiener Neustadt
www.forum-aus-eu.at
Tel: 0699 101 344 66
E-Mail:
k.halmann@forum-aus-eu.at



Karl Halmann